FORMIGRAN – die Nr. 1* bei Migräne
FORMIGRAN mit dem Wirkstoff Naratriptan ist ein Migräne-Medikament, das eine Behandlung des Migräne-Kopfschmerzes ohne Rezept ermöglicht.
Während normale Kopfschmerztabletten lediglich den Schmerz lindern, wirkt FORMIGRAN gezielt dort, wo der Migräne-Schmerz entsteht: Der enthaltene Wirkstoff Naratriptan wirkt verengend auf die Blutgefäße, die vorwiegend in der Hirnhaut lokalisiert und bei Migräne schmerzhaft erweitert sind. FORMIGRAN bekämpft auf diese Weise die Ursache der Migräne. Unabhängig davon, welche Begleitsymptome wie stark oder wie lange auftreten, werden daher auch Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit gelindert.
Gut zu wissen: In vielen Fällen kann schon 1 FORMIGRAN-Tablette den Migräneanfall stoppen. In über 80 Prozent der erfolgreich mit Naratriptan behandelten Migräneattacken kehren die Kopfschmerzen innerhalb der Attacke nicht wieder.
Anwendungsgebiete
Migränesymptome können durch eine vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Mannimmt an, dass FORMIGRAN diese Erweiterung der Blutgefäße vermindert. Das hilft dabei, dass die Kopfschmerzenvergehen und andere Symptome der Migräne gelindert werden, wie z. B. ein allgemeines Krankheitsgefühl (Übelkeit oderErbrechen), sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit. Die Sicherheit und Wirksamkeit von FORMIGRAN zur Behandlung dermöglicherweise vor dem Eintritt des Kopfschmerzes auftretenden Aurasymptomatik wurde bisher nicht nachgewiesen. FORMIGRAN ist ein selektiver Serotonin-(5-HT1 )-Rezeptoragonist und wird als Migränetherapeutikum eingesetzt. Es wirdangewendet zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura.
Aktive Wirkstoffe
. 1 Filmtablette enthält 2,5 mg Naratriptan (als Naratriptanhydrochlorid).
Hilfsstoffe
Mikrokristalline Cellulose, Lactose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hypromellose, Titandioxid (E171), Triacetin, Eisen(III)-hydroxidoxid (E172), Indigocarmin-Aluminiumsalz (E132).
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie eine Filmtablette, entsprechend 2,5 mg Naratriptan, so früh wie möglich nach den ersten Anzeichen des Migränekopfschmerzes ein. Die Filmtabletten sind aber auch bei Anwendung zu einem späteren Zeitpunkt während des Migräneanfalls wirksam.
Wenn nach der Einnahme der ersten Filmtablette eine Besserung der Beschwerden eingetreten ist, die Migräneschmerzenaber wiederkommen, kann eine zweite Filmtablette eingenommen werden, jedoch frühestens 4 Stunden nach Einnahmeder ersten Filmtablette.
Nehmen Sie nicht mehr als 2 Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden ein. Nehmen Sie nicht mehr als 2 Filmtabletten füreinen Migräneanfall ein.<br<
Wenn die erste Dosis FORMIGRAN keine Besserung der Symptome ergibt, sollte für denselben Anfall keine zweite Dosiseingenommen werden, da dadurch keine Besserung der Beschwerden eintritt. Bei nachfolgenden Anfällen könnenFORMIGRAN Filmtabletten wieder angewendet werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie FORMIGRAN weiteranwenden. Wenn sich durch die Einnahme von FORMIGRAN keine Besserung ergibt, könnte das bedeuten, dass Sie keineMigräne haben.
Nach der Einnahme von FORMIGRAN sollten mindestens 24 Stunden vergangen sein, bevor ein Ergotaminhaltiges Präparatoder ein anderer 5-HT1 -Rezeptoragonist verabreicht wird. Umgekehrt sollten mindestens 24 Stunden zwischen derAnwendung eines Ergotaminhaltigen Präparates und der Einnahme von FORMIGRAN liegen.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat.
Erfahrungen zum Übergang von Naratriptan in die Muttermilch beim Menschen liegen nicht vor. Es wird empfohlen, bis24 Stunden nach der Einnahme von FORMIGRAN nicht zu stillen, um eine Wirkstoffaufnahme beim Kind zu vermeiden.
Gegenanzeigen
FORMIGRAN darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Naratriptan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile diesesArzneimittels sind;
- um einer Migräneattacke vorzubeugen;
- wenn Sie jünger als 18 Jahre oder älter als 65 Jahre sind;
- wenn Sie an Herzproblemen einschließlich Angina pectoris leiden oder bereits einen Herzinfarkt hatten oder Symptomeoder Hinweise einer verminderten Durchblutung des Herzens (ischämische Herzkrankheit) aufweisen;
- wenn Sie unter Verkrampfungen der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-Angina) oder peripheren Gefäßerkrankungen leidenoder diese früher einmal auftraten;
- wenn Sie einen Schlaganfall oder einen Mini-Schlaganfall (auch bekannt als transiente ischämische Attacke oder TIA)haben oder hatten;
- wenn Sie Bluthochdruck haben oder wegen hohem Blutdruck behandelt werden;
- wenn Sie unter einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden;
- wenn Sie Durchblutungsstörungen der Beine haben (krampfartige Schmerzen in den Beinen beim Gehen), oder Ihr ArztIhnen mitgeteilt hat, dass Sie an peripheren Durchblutungsstörungen leiden;
- wenn bei Ihnen eine der seltenen Migräneformen (hemiplegische, basilare oder ophthalmoplegische Migräne)diagnostiziert wurde;
- wenn Sie zur Behandlung der Migräne gleichzeitig Medikamente anwenden, die Ergotamin, Ergotaminderivate,Methysergid oder Triptane (z. B. andere Naratriptan-haltige Produkte, Zolmitriptan, Rizatriptan, Sumatriptan) enthalten
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Nehmen Sie FORMIGRAN nicht mit bestimmten anderen Migränemitteln zur Behandlung derselben Migräneattacke ein.Eine Einnahme von FORMIGRAN ist nicht möglich, falls Ihnen ein anderes/andere Migränemittel (Produkte, die Ergotamin,Ergotaminderivate (einschl. Methysergid) oder Triptane wie z. B. Sumatriptan, enthalten) von Ihrem Arzt verschriebenwurden.
Wenn Sie allergisch gegen Antibiotika sind, die als Sulfonamide bekannt sind, können Sie möglicherweise auch aufNaratriptan allergisch reagieren. Wenn Sie wissen, dass Sie gegen ein Antibiotikum allergisch sind, aber nicht sicher sind,ob es sich dabei um ein Sulfonamid handelt, fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach.
Bei gemeinsamer Anwendung von Triptanen und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum)enthalten, können möglicherweise häufiger Nebenwirkungen auftreten.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, die wie Naratriptan aktiv über die Niere ausgeschieden werden, könnenmöglich sein. Dies sollte besonders bei gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln, die über die Niere ausgeschiedenwerden, berücksichtigt werden, da Naratriptan deren Ausscheidung hemmen und die Wirkung möglicherweise verstärkenkann.
Antidepressiva, die als SSRIs bzw. SNRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer bzw. Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) bekannt sind: Die gemeinsame Anwendung von FORMIGRAN und dieser Gruppe vonArzneimitteln kann zu Verwirrtheit, Schwäche und/oder Verlust der Koordinationsfähigkeit führen (Serotonin-Syndrom). Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn eines dieser Anzeichen bei Ihnen auftritt.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn
- Ihre Kopfschmerzen üblicherweise länger als 24 Stunden anhalten oder häufiger auftreten;
- bei Ihnen vier oder mehr Migräneattacken pro Monat auftreten;
- Sie sich zwischen den Migräneattacken nicht vollständig erholen;
- Sie über 50 Jahre alt sind und diese Art von Kopfschmerz zum ersten Mal auftritt;
- sich Ihre Migräneattacken verstärken oder häufiger auftreten oder sich die damit verbundenen Anzeichen verändern;
- Ihre Migräne von folgenden Symptomen begleitet wird:
- einseitige Schwäche des Körpers
- doppeltes Sehen
- schwerfällige oder unkoordinierte Bewegungen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Bewusstseinsstörungen
- anfallsartige Bewegungen
- ein kürzlich zurückliegender Hautausschlag in Verbindung mit Kopfschmerzen.
Mögliche Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 von 100 Behandelten):
- Gefühl von Kribbeln, Unwohlsein oder Hitzegefühl (das gewöhnlich von kurzer Dauer ist, schwerwiegend sein kann unddas die Brust, den Hals oder andere Körperteile betreffen kann), Schwindel, Schläfrigkeit.
- Übelkeit oder Erbrechen – obwohl dies oft Teil des Migräneanfalls selbst ist.
Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 von 1.000 Behandelten):
- Sehstörungen, beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag (Tachykardie oder Bradykardie), Herzklopfen, Schweregefühl, Druck- oder Engegefühl (das gewöhnlich von kurzer Dauer ist, schwerwiegend sein kann und das dieBrust, den Hals oder andere Körperteile betreffen kann), leichter Blutdruckanstieg während der ersten 12 Std. nach der Anwendung
Seltene Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 von 10.000 Behandelten):
- blutiger Durchfall.
Sehr seltene Nebenwirkungen (betreffen 1 oder weniger als 1 von 10.000 Behandelten):
- Schmerzen in der unteren linken Seite des Bauches.
- Schlechter Durchblutung von Armen und Beinen, die zu Schmerzen und Beschwerden führt.
- Herzproblemen einschließlich Brustschmerzen (Angina pectoris) und Herzinfarkt
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Nicht über 30°C aufbewahren.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Pflichttext
FORMIGRAN 2,5 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Naratriptan (als Naratriptanhydrochlorid). Akute Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura. Enthält Lactose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
PharmaSGP GmbH, 82166 Gräfelfing







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