Pulver zum Eingeben über das Futter bei Rindern, Pferden, Schweinen, SchafenZiegen, Hunden, Katzen und Ziervögeln.
Anwendungsgebiete
ZIELTIERARTEN
Rinder, Pferde, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen, Ziervögel
Zur Therapie und Metaphylaxe von Magen- und Darmerkrankungen
- Unspezifische Durchfälle (z. B. ernährungsbedingt) oder infektiöse (durch Bakterienoder Viren verursachte) Durchfälle
- Verdauungsstörungen aufgrund von Fäulnis- und Gärungsprozessen (Dyspepsie)sowie Stoffwechseldysregulationen, die durch Umstellung, Futterwechsel,Fehlfütterung oder verminderte Futteraufnahme bedingt sind
- Normalisierung der obligaten bakteriellen Magen-Darm-Flora und der davonabhängigen Regenerierung des Stoffwechsels
- Entfernung bestimmter, mit dem Futter aufgenommener schädlicher Verbindungen(z. B. Pilzgifte, Pestizid- und Schwermetallbelastungen) sowie erst im Magen-Darm-Bereich gebildeter Schadstoffe oder deren Umwandlungsprodukte
Aktive Wirkstoffe
100 g Humocarb formuliert, Pulver enthalten:
Wirkstoff: Huminsäuren (Humocarb) 99,4 g
Hilfsstoffe
Carmellose-Natrium
Anwendung & Dosierung
Pulver zum Eingeben über das Futter
Therapie:
Rind, Kalb, Schwein, Schaf, Ziege Pferd:
0,3 – 0,5 g Humocarb formuliert pro kg Körpergewicht (KGW) pro Tag
Behandlungsdauer: 7 – 15 Tage
Hund, Katze:
0,5 – 1 g Humocarb formuliert pro kg KGW pro Tag
Behandlungsdauer: 5 – 10 Tage
Ziervögel:
1 g Humocarb formuliert in10 ml Wasser einmischen und tropfenweise mehrmals täglich eingeben.
Behandlungsdauer: 5 Tage
Zur Prophylaxe bei anfälligen Tieren insbesondere Jungtieren bei Futterumstellung bzw.Umstallung ist die halbe therapeutische Dosis über 10 bis 20 Tage ausreichend.
Es ist darauf zu achten, dass die vorgesehene Dosis jeweils restlos aufgenommen wird.Dazu ist das Pulver vor jeder Applikation in einen Teil des Futters frisch einzumischenund vor der eigentlichen Fütterung zu verabreichen.
Bei Tieren mit schweren Durchfallerkrankungen sollte der Tierarzt zusätzlichetherapeutische Maßnahmen ergreifen.
Trächtigkeit & Laktation
Humocarb formuliert kann auch während Trächtigkeit und Laktation angewendetwerden.
Gegenanzeigen
Keine bekannt.
Wechselwirkungen
Bei Verabreichung in Verbindung mit oral wirksamen Chemotherapeutika kanninnerhalb von 2 Stunden eine resorptionsmindernde Wirkung eintreten.
Vorsichtsmaßnahmen bei Tieren
Die Verabreichung beim Kalb sollte grundsätzlich erst ab dem 2. bis 3. Lebenstagbeginnen.
Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Keine Angaben.
Mögliche Nebenwirkungen
Keine bekannt.
Das Auftreten von Nebenwirkungen nach Anwendung von Humocarb formuliert solltedem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Mauerstraße 39 – 42, 10117 Berlin oder der pharmazeutischen Unternehmer mitgeteilt werden.
Meldebögen können kostenlos unter o. g. Adresse oder per E-Mail ([email protected].)angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung (Online-Formular auf der Internet-Seite http://vet-uaw.de)
Wartezeit
Rind, Pferd, Schaf, Ziege:
essbare Gewebe: 0 Tage
Milch: 0 Tage
Schwein: essbare Gewebe: 0 Tage
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatums nichtmehr anwenden.
Pflichttext
Humocarb formuliert.Wirkstoff 994 mg Huminsäuren (Humocarb)/g,Pulver zum Eingeben über das Futter bei Rindern, Pferden, Schweinen, SchafenZiegen, Hunden, Katzen und Ziervögeln. Anwendungsgebiete: Zur Therapie und Metaphylaxe von Magen- und Darmerkrankungen
- Unspezifische Durchfälle (z. B. ernährungsbedingt) oder infektiöse (durch Bakterienoder Viren verursachte) Durchfälle
- Verdauungsstörungen aufgrund von Fäulnis- und Gärungsprozessen (Dyspepsie)sowie Stoffwechseldysregulationen, die durch Umstellung, Futterwechsel,Fehlfütterung oder verminderte Futteraufnahme bedingt sind
- Normalisierung der obligaten bakteriellen Magen-Darm-Flora und der davonabhängigen Regenerierung des Stoffwechsels
- Entfernung bestimmter, mit dem Futter aufgenommener schädlicher Verbindungen(z. B. Pilzgifte, Pestizid- und Schwermetallbelastungen) sowie erst im Magen-Darm-Bereich gebildeter Schadstoffe oder deren Umwandlungsprodukte
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder Apotheker/-in.






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