Isotonische Kochsalzlösung 0,9% Bernburg Glasflasche 500ml
Anwendungsgebiete
-Hypotone Dehydratation
– Isotone Dehydratation
– Plasmaisotoner Flüssigkeitsersatz bei Verlust extrazellulärer Flüssigkeiten
– Kurzfristiger, intravasaler Volumenersatz
– Trägerlösung für Arzneimittel, die mit der Isotonischen Kochsalzlösung 0,9% verträglich sind.
Aktive Wirkstoffe
1000 ml enthalten: Natriumchlorid 9,0 g(Natrium 154 mmol/l, Chlorid 154 mmol/l)
Hilfsstoffe
Wasser für Injektionszwecke, Salzsäure zur Einstellung des pH-Wertes
Anwendung & Dosierung
Die Konzentration und Dosierung von Natriumchloridlösungen zur intravenösen Anwendung hängt von diversen Faktoren ab einschließlich Alter, Gewichtsowie dem klinischen Zustand und insbesondere dem Hydratationszustand des Patienten. Die Serumelektrolytkonzentrationen sind sorgfältig zu überwachen.
Empfohlene Dosierung zur Behandlung einer isotonen extrazellulären Dehydratation:
Erwachsene: 500 ml – 3 l/24 h bzw. 40ml/kg KG/24h
Säuglinge, Kleinkinder und Kinder: 20 – 100 ml/24 h/kg Körpergewicht, abhängig vom Alter und der totalen Körpermasse (total body mass).
In der Pädiatrie können bei der Dehydratation mit Schock (ohne Vorliegen der Laborbefunde) initial 20 – 30 ml/kg KG verabreicht werden. Die weitereVorgangsweise bei der Rehydrierung richtet sich nach den Laborbefunden (langsame Korrektur – z.B. bei Isonatriämie Ersatz von 2/3 des extrazellulärenFlüssigkeitsverlustes durch Isotonische Kochsalzlösung -Serumwerk- 0,9% – Infusionslösung innerhalb von 24 Stunden).
Maximale Infusionsgeschwindigkeit : Jugendliche, Erwachsene und ältere Patienten: Bis zu 5 ml/kg KG und Stunde.
Säuglinge, Kleinkinder und Kinder: Die Infusionsgeschwindigkeit beträgt im Durchschnitt 5 ml/kg KG und Stunde, variiert jedoch in Abhängigkeit vom Alter:
6 – 8 ml/kg KG und Stunde bei Säuglingen,
4 – 6 ml/kg KG und Stunde bei Kleinkindern und Kindern bis 6 Jahre,
2 – 4 ml/kg KG und Stunde bei Kindern von 6-12 Jahren.
Die Infusionsrate und das Gesamtvolumen hängen vom klinischen Zustand des Patienten ab und können in der Chirurgie und im Bedarfsfall höher sein. Wird Natriumchlorid 0,9 % als Trägerlösung oder Verdünnungsmittel eingesetzt, liegt die empfohlene Dosierung bei 50 – 250 ml per Dosis des zuverabreichenden Arzneimittels.
Die Dosierungsrichtlinien von zusätzlich eingesetzten Wirkstoffen müssen berücksichtigt werden. Zur intravenösen Infusion. Die Anwendungsdauer richtet sich nach den klinischen Erfordernissen.
Schwangerschaft & Stillzeit
Isotonische Kochsalzlösung -Serumwerk- 0,9% kann während der Schwangerschaft und Stillzeit verabreicht werden.
Gegenanzeigen
Nachgewiesene Hypernatriämie, Hyperchlorämie, Acidose, hypertone Dehydratation, Hypokaliämie.Allgemeine Gegenanzeigen der Infusionstherapie, wie Lungen- und Hirnödem, dekompensierte Herzinsuffizienz, Nierenfunktionsstörungen (Oligurie bzw. Anurie) und Hyperhydratation (Ödeme) sind zu berücksichtigen.Die Gegenanzeigen eventuell zugemischter Wirkstoffe sind zu berücksichtigen.
Wechselwirkungen
Keine bekannt
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Während der Anwendung von Isotonischer Kochsalzlösung -Serumwerk- 0,9% sind das Serumionogramm, der Wasserhaushalt sowie der Säure-Basen Haushalt zu überwachen.Bei frühzeitig geborenen aber auch bei termingerecht geborenen Säuglingen kann es aufgrund einer unausgereiften Nierenfunktion zu einer Natriumretentionkommen. Aus diesem Grund dürfen bei frühzeitig aber auch termingerecht geborenen Säuglingen wiederholte Natriumchlorid-Infusionen nur nach Bestimmung des Serum-Natriumspiegels verabreicht werden.
Isotonische Kochsalzlösung -Serumwerk- 0,9% soll nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit :
Hypertonie, Herzinsuffizienz, eingeschränkter Nierenfunktion, Aldosteronismus oder anderen Erkrankungen und Behandlungen (z.B. mit Corticosteroiden), die mit einer Natriumretention einhergehen.Die Eklampsie ist von der Behandlung mit Isotonischer Kochsalzlösung -Serumwerk- 0,9% auszuschließen.Wird Isotonische Kochsalzlösung -Serumwerk- 0,9% als Trägerlösung für andere Pharmaka verwendet, so ist zu berücksichtigen, dass dadurch die Lösunghyperton wird und bei subkutaner Applikation Schmerzen an der Punktionsstelle hervorrufen kann.
4.9 ÜberdosierungEine Überdosierung kann zu Hypernatriämie, Hyperchlorämie, Hyperhydratation und metabolischer Acidose führen.Zu den allgemeinen Symptomen einer Hypernatriämie, die von einem beigezogenen Facharzt behandelt werden muss, gehören Übelkeit, Erbrechen,Durchfall, Bauchkrämpfe, Durst, verminderter Speichelfluss und Tränenbildung, Schwitzen, Fieber, Tachykardie, Hypertonie, Nierenversagen, periphere und pulmonale Ödeme, Atemstillstand, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Unruhe, Reizbarkeit, Schwächegefühl, Muskelzucken und -rigidität, Krämpfe, Koma undTod.Ein Überschuss an Chlorid im Körper kann zu einem Bicarbonat-Verlust mit Übersäuerung führen.Therapie:Infusionsstopp, Gabe von Diuretika unter ständiger Kontrolle des Elektrolythaushalts, Korrektur der Elektrolytstörungen und der Störungen des Säure-Basen Haushalts
Mögliche Nebenwirkungen
Keine bekannt
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Nicht über 25°C lagern.
Pflichttext
Anwendungsgebiete : – Hypotone Dehydratation
– Isotone Dehydratation
– Plasmaisotoner Flüssigkeitsersatz bei Verlust extrazellulärer Flüssigkeiten
– Kurzfristiger, intravasaler Volumenersatz
– Trägerlösung für Arzneimittel, die mit der Isotonischen Kochsalzlösung 0,9% verträglich sind.
2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung1000 ml enthalten: Natriumchlorid 9,0 g(Natrium 154 mmol/l, Chlorid 154 mmol/l)






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