Die zuverlässige Wirkstoff-Kombination bei Schmerzen.
Mit seiner idealen und zuverlässigen Wirkstoff-Kombination sorgt Melabon® K für eine schnelle und gezielte Behandlung von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ist zusätzlich gut verträglich.
- Bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Migräne
- Die gut verträgliche 3er-Kombination aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein
- Schnelle, zuverlässige Schmerzlinderung
- Gut verträglich
- Seit Jahrzehnten bewährt
Anwendungsgebiete
Melabon K wird angewendet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Wenn Sie sich nach 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Aktive Wirkstoffe
1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure, 250 mgParacetamol und50 mg Coffein
Hilfsstoffe
Mikrokristalline Cellulose; Talkum; Maisstärke; Hypromellose; hochdisperses Siliciumdioxid; Polydimethylsiloxan; Methylcellulose; Sorbinsäure (Ph. Eur.)
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie indieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach dermit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Abspracheein. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
| Alter | Einzeldosis | Tagesgesamtdosis |
| Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre | 1 – 2 Tabletten (entsprechend 250 – 500 mg Acetylsalicylsäure, 250 – 500 mg Paracetamol und 50 – 100 mg Coffein) |
bis 6 Tabletten (entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1500 mg Paracetamol und 300 mg Coffein) |
Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von4 – 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.
Nehmen Sie die Tabletten bitte mit reichlich Flüssigkeit(z. B. einem Glas Wasser) unzerkaut ein.
Nicht auf nüchternen Magen einnehmen.
Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wennSie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.
Dauer der Anwendung
Nehmen Sie Melabon K ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.
Besondere Patientengruppen
Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungensowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw.der Abstand zwischen den einzelnen Dosen verlängertwerden.
Eine tägliche Gesamtdosis von 2 g Paracetamol darf ohneärztliche Anweisung nicht überschritten werden.
Schwere Niereninsuffizienz
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10ml/min) muss der Abstand zwischen den einzelnen Dosen mindestens 8 Stunden betragen.
Sofern nicht anders verordnet, wird bei Patienten mitNiereninsuffizienz eine Dosisreduktion empfohlen, undein minimales Dosierungsintervall von 6 Stunden, sieheTabelle:
Erwachsene:
| glomeruläre Filtrationsrate | Dosis |
| 10 – 50 ml/min | 500 mg Paracetamol alle 6 Stunden |
| < 10 ml/min | 500 mg Paracetamol alle 8 Stunden |
Ältere Patienten
Erfahrungen haben gezeigt, dass keine spezielle Dosisanpassung erforderlich ist.
Allerdings kann bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktioneine Verminderung der Dosis oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden.
Ohne ärztliche Anweisung sollte die maximale täglicheDosis von 60 mg Paracetamol/kg Körpergewicht (bis zueinem Maximum von 2 g/Tag) nicht überschritten werden,bei:
- Körpergewicht unter 50-kg
- Chronischem Alkoholismus
- Wasserentzug
- Chronischer Unterernährung
Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht
Eine Anwendung von Melabon K bei Kindern unter 12Jahren bzw. unter 43 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen, da die Dosisstärke für diese Altersgruppe nichtgeeignet ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Melabon K eingenommen haben, als Sie sollten
Die Gesamtdosis an Paracetamol sollte für Erwachsene4 g (entsprechend 4000 mg Paracetamol) täglich nichtübersteigen.
Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalbvon 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen,Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen.Auch Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere beiKindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaftenVergiftung sein. Weitere Zeichen können Herzbeschwerden und ein beschleunigter Puls sein.
Wenn der Verdacht besteht, dass eine größere MengeMelabon K eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie den nächsterreichbaren Arzt zu Hilfe!
Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung / Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichenMaßnahmen entscheiden.
Schwangerschaft & Stillzeit
Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel dürfenSie Melabon K nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaftdürfen Sie Melabon K wegen eines erhöhten Risikos vonKomplikationen für Mutter und Kind nicht einnehmen.
Stillzeit
Die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristigerAnwendung oder niedriger Dosierung wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.Das Befinden und das Verhalten des Säuglings kann durchmit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden.
Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollten Sie abstillen.
Fortpflanzungsfähigkeit
Acetylsalicylsäure, einer der Wirkstoffe von Melabon K,gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauenbeeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzendes Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
Gegenanzeigen
Melabon K darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- wenn Sie in der Vergangenheit auf Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmteMittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen/ NSARs) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben;
- bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte, im Zusammenhang mit einervorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika / Antiphlogistika (NSARs);
- bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholtaufgetretenen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen mit mindestens zwei Episoden nachgewiesener Geschwüre oderBlutung;
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung;
- bei Leber- und Nierenversagen;
- bei schwerer Herzmuskelschwäche (schwere Herzinsuffizienz);
- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat proWoche einnehmen;
- in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft;
- von Kindern unter 12 Jahren.
Acetylsalicylsäure, einer der Wirkstoffe von Melabon K,gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzendes Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
Wechselwirkungen
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffebzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Melabon K beeinflusst werden.
Acetylsalicylsäure verstärkt die Wirkung von: (dadurchkann das Nebenwirkungsrisiko erhöht sein)
- blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, z. B. Cumarin, Warfarin, Heparin.
- Thrombozyten-Aggregationshemmern (Mittel, die dasZusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchenhemmen), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel und selektiveSerotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel zurBehandlung depressiver Verstimmungen) erhöhen dasRisiko für Blutungen und die Bildung von Geschwürenim Magen-Darm-Trakt.
- Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten) oder andere nichtsteroidale Antiphlogistika / Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) erhöhen das Risiko fürMagen-Darm-Geschwüre und -Blutungen.
- Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft).
- Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel): DerBlutzuckerspiegel kann sinken.
- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
- Valproinsäure (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen).
- Metamizol (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Fieber) kann die Wirkung von Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation (Verklumpungvon Blutplättchen und Bildung eines Blutgerinnsels) verringern, wenn es gleichzeitig eingenommen wird. Dahersollte diese Kombination mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die niedrig dosierte Acetylsalicylsäure zum Herzschutz einnehmen.
Acetylsalicylsäure vermindert die Wirkung von:
- Diuretika (Mittel zur vermehrten Harnausscheidung) beiDosierungen von Melabon K ab 3 g Acetylsalicylsäure(entspricht 12 Tabletten) pro Tag und mehr.
- ACE-Hemmern (bestimmte blutdrucksenkende Mittel)bei Dosierungen von Melabon K ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 12 Tabletten) pro Tag und mehr.
- harnsäureausscheidenden Gichtmitteln (z. B. Probenecid, Benzbromaron).
Coffein:
- vermindert die schlafanregende Wirkung von Substanzen wie Barbituraten (bestimmte Schlafmittel), Antihistaminika (bestimmte Arzneimittel gegen Allergien) etc.
- erhöht die herzfrequenzsteigernde Wirkung von Substanzen wie Sympathomimetika (bestimmte Kreislaufmittel), Thyroxin (bestimmte Schilddrüsenmittel) etc.
- kann die schmerzstillende Wirkung von Paracetamolund einigen nicht-steroidalen Antiphlogistika (bestimmte Schmerzmittel) steigern.
- setzt die Ausscheidung von Theophyllin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen)herab.
- erhöht das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin.
- Orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel), Cimetidin(bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren) und Disulfiram (bestimmtes Alkoholentwöhnungsmittel) vermindern den Coffein-Abbau in der Leber. Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) undRauchen beschleunigen ihn.
- Gyrasehemmer des Chinoloncarbonsäure-Typs (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen)können die Elimination von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.
Paracetamol:
Wechselwirkungen sind möglich mit
- Arzneimitteln gegen Gicht, wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosisvon Melabon K verringert werden, da der Abbau vonMelabon K verlangsamt sein kann.
- Schlafmitteln, wie Phenobarbital.
- Mitteln gegen Epilepsie, wie Phenytoin, Carbamazepin.
- Mitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin).
- Anderen möglicherweise die Leber schädigende Arzneimitteln.
Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahmemit Melabon K zu Leberschäden kommen. - Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon):
Diese können eine Beschleunigung der Aufnahmeund des Wirkungseintritts von Melabon K bewirken. - Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin):
Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Melabon K verringern. - Mitteln, die die Magenentleerung verlangsamen:
Aufnahme und Wirkungseintritt können verzögert sein.
- Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin):
DieNeigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen(Neutropenie) wird verstärkt. Melabon K soll daher nurnach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden. - Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und Flüssigkeitsanomalien(metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke),die dringend behandelt werden müssen. Diese könneninsbesondere bei schwerer Niereninsuffizienz, Sepsis(wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut zirkulieren undzu Organschäden führen), Mangelernährung, chronischem Alkoholismus und bei Anwendung der maximalen Tagesdosen von Paracetamol auftreten.
- Die wiederholte Einnahme von Paracetamol über einen Zeitraum von länger als einer Woche verstärkt dieWirkung von Antikoagulantien, insbesondere Warfarin.
Daher sollte die langfristige Anwendung von Paracetamol bei Patienten, die mit Antikoagulantien behandeltwerden, nur unter medizinischer Aufsicht erfolgen. Diegelegentliche Anwendung von Paracetamol hat keinensignifikanten Einfluss auf die Blutungstendenz.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevorSie Melabon K einnehmen.
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung isterforderlich:
- bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer / Antirheumatika (bestimmte Mittel gegenRheuma oder Entzündungen) oder andere Allergieauslösende Stoffe;
- bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen,Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen;
- bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion;
- bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz);
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen, wie z.B. das Ziehen eines Zahnes); es kann zur verstärktenBlutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie IhrenArzt oder Zahnarzt, wenn Sie Melabon K eingenommenhaben.
- bei eingeschränkter Leberfunktion (Leberentzündung,Gilbert-Syndrom);
- bei chronischer Alkoholkrankheit;
- bei Schilddrüsenüberfunktion;
- bei Herzrhythmusstörungen;
- bei Angststörungen;
- bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die dieLeberfunktion beeinträchtigen;
- bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose 6-phosphat-Dehydrogenase, der zu schwerer Blutarmutführen kann, auch Favismus genannt;
- bei Hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund einesZerfalls der roten Blutkörperchen);
- bei einem Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion (z.B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch);
- bei einem Mangel von Flüssigkeit im Körper (Dehydratation) z.B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oderErbrechen;
- bei chronischer Mangelernährung;
- bei einem Körpergewicht unter 50 kg;
- bei höherem Lebensalter.
Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, diegleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen desArzneimittels behandelt werden dürfen. Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem,nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit,Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme vonSchmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahmesoll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
Melabon K nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Ratlängere Zeit oder in höheren Dosen anwenden.
Die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis kann zuschweren Leberschäden führen; in solchem Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden.
Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
Eine gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicylsäure mitanderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxygenase 2-Hemmer), die u. a. gegen rheumatische Beschwerdeneingesetzt werden, ist zu vermeiden.
Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entzündungshemmernvermehrt auf, insbesondere Blutungen im Magen- undDarmbereich, die lebensbedrohlich sein können.
Von Blutungen, Geschwürbildung und Durchbrüchen (Perforationen) im Magen-Darm-Bereich, die zum Tode führenkönnen, wurde im Zusammenhang mit der Einnahme allernicht-steroidalen Entzündungshemmer berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw.schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in derVorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.Das Risiko hierfür ist mit steigender NSAR-Dosis bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch,und bei älteren Patienten erhöht. Diese Patienten solltendie Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosisbeginnen.
Hier sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oderProtonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.Dies empfiehlt sich auch für Patienten, die andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko einer Erkrankung desMagen-Darm-Traktes erhöhen (siehe auch Abschnitt „Wechselwirkungen“).
Patienten, insbesondere in höherem Alter, die eineVorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten jedes ungewöhnliche Symptomim Bauchraum, insbesondere am Anfang der Therapie, melden.
Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für die Bildung vonGeschwüren oder Blutungen erhöhen, z. B. Kortikoide,blutgerinnungshemmende Medikamente, wie Warfarin, und selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, die u.a. zur Behandlung von depressiven Verstimmungen verordnet werden oder Thrombozyten-Aggregationshemmer(siehe Abschnitt „Wechselwirkungen „).
Die Behandlung ist abzubrechen, wenn Blutungen oderGeschwürbildung im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Sonstige Hinweise
Nebenwirkungen können reduziert werden, indem dieniedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendetwird.
Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risikoeines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung dieHarnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu verringerter Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unterUmständen einen Gichtanfall auslösen.
Kinder und Jugendliche
Melabon K soll bei Kindern über 12 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung undnur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies einZeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortigerärztlicher Behandlung bedarf.
Patientenhinweise
Auswirkungen der Einnahme von Melabon K aufLaboruntersuchungen
Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
Einnahme von Melabon K zusammen mit Alkohol
Melabon K darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen vonMaschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wie Melabon K aussieht
Weiße, runde Tablette. Eine Seite mit Bruchkerbe, andereSeite mit eingeprägtem „m“.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses ArzneimittelNebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungenumfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unterder Behandlung mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol sowiemit Coffein, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie.
Einige der Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.Sollte eine der unten genannten Nebenwirkungen beiIhnen auftreten, suchen Sie sofort einen Arzt auf:
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandeltenbetreffen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Hautrötungen,Ödeme, Schweißausbrüche bis hin zu Urtikaria) evtl.mit Blutdruckabfall, Anfällen von Atemnot, allergischemSchock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf(Quincke-Ödeme) vor allem bei Asthmatikern.
- Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können.
- Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutungund Durchbruch. Diese Nebenwirkungen traten insbesondere bei älteren Patienten auf. Sollten stärkereSchmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhloder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, somüssen Sie Melabon K absetzen und sofort den Arzt informieren.
- Selten bis sehr selten ist auch über schwerwiegendeBlutungen, wie z. B. Gehirnblutungen, besonders beiPatienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/ oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien (blutgerinnungshemmende Arzneimittel), berichtetworden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötungund Blasenbildung (Steven-Johnson-Syndrom, ToxischeEpidermale Nekrolyse, akutes generalisiertes PustulösesExanthem).
- Verminderung der Anzahl von Blutplättchen oderweißen Blutkörperchen (Thrombozytopenie, Agranulozytose).
- Bei empfindlichen Personen eine Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma).
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Sehr seltene Fälle von Blut- und Flüssigkeitsanomalien(metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die beieinem Anstieg der Plasmasäure auftreten, wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird, in derRegel bei Vorliegen von Risikofaktoren.(siehe Warnhinweise)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbarenDaten nicht abschätzbar)
- Beschleunigte Herzfrequenz (Tachykardie).
Falls eine der oben genannten Nebenwirkungen bei Ihnenauftritt, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
Weitere Nebenwirkungen
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, falls dieseNebenwirkungen in schwerer Form auftreten:
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit,Erbrechen, Bauchschmerzen.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Hautreaktionen.
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbarenDaten nicht abschätzbar)
- Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischblutenoder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerungder Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tagenach der Einnahme anhalten.
Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen. Ohrensausen (Tinnitus) undgeistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sichbeobachten, soll Melabon K nicht nochmals eingenommenwerden.
Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmenentscheiden kann.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Nicht über 30 °C lagern.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglichauf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Behältnis nach „verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. DasVerfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Pflichttext
Melabon K 250 mg / 250 mg / 50 mg Tabletten. Anwendungsgebiete: Melabon K wird angewendet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen. Warnhinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.






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