Paracetamol-ratiopharm ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).
Anwendungsgebiete
Zur symptomatischenBehandlungvonleichtenbismäßigstarkenSchmerzen,wieKopfschmerzen, ®Zahnschmerzen und Regelschmerzen und/oder von Fieber.
Aktive Wirkstoffe
Jede Brausetablette enthält 500 mg Paracetamol.
Hilfsstoffe
Adipinsäure, Natriumhydrogencarbonat, Povidon K25, Saccharin-Natrium, Lactose, Sorbitol (Ph.Eur.), Citronensäure, Citronenaroma (enthält Maltodextrin, Sucrose, Gummi arabicum, Triacetin, all-rac—Tocopherol)
Anwendung & Dosierung
Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Paracetamol wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.
Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.
Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Die genaue Dosierung entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Ärztin Ihren Arzt, oder Apotheker/-in,
Schwangerschaft & Stillzeit
Schwangerschaft
Fallserforderlich,kannParacetamol-ratiopharm währendderSchwangerschafteingenommen werden.SiesolltendiegeringstmöglicheDosis ®einnehmen,mitderIhreSchmerzenund/oderIhrFieber gelindertwerden,undsiesolltendasArzneimittelfürdenkürzestmöglichenZeitraum einnehmen. WendenSie sichanIhrenArzt,fallsdieSchmerzenund/oderdasFiebernichtgelindertwerdenoderSiedas Arzneimittelhäufiger einnehmen müssen.
Stillzeit
Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
Gegenanzeigen
Paracetamol-ratiopharm® darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Wechselwirkungen
Einnahme von Paracetamol-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln ®
InformierenSieIhrenArztoder Apotheker/-in,wennSieandereArzneimitteleinnehmen/anwenden,kürzlichandereArzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Wechselwirkungen sind möglich mit:
- ArzneimittelngegenGichtwieProbenecid:BeigleichzeitigerEinnahmevonProbenecid solltedieDosisvonParacetamol-ratiopharm® verringert werden, da der Abbau von Paracetamol-ratiopharm verlangsamt sein kann. ®
- möglicherweiseleberschädigendenSubstanzenundenzyminduzierendenSubstanzen,z.B. SchlafmittelwiePhenobarbital,Arzneimittel gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin, Primidon sowie Arzneimittel gegen Tuberkulose (Rifampicin): Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme mit Paracetamol-ratiopharm zu Leberschäden kommen. ®
- Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Colestyramin): Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Paracetamol ratiopharm verringern. ®
- ArzneimittelnbeiHIV-Infektionen(Zidovudin):DieNeigungzurVerminderungweißerBlutkörperchen (Neutropenie)wirdverstärkt.
Paracetamol-ratiopharm sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden. ® - Flucloxacillin:EsbestehtdasRisikoeinerBlut-und Flüssigkeitsanomalie (metabolischeAzidosemithoherAnionenlücke),diebeieinem AnstiegderPlasmasäure auftritt,wennFlucloxacillingleichzeitigmitParacetamolverwendetwird,insbesonderebeibestimmten Risikopatientengruppen,z.B.PatientenmitschwererNiereninsuffizienz,SepsisoderUnterernährung,vor allemwenndiemaximalen TagesdosenvonParacetamolverwendetwerden.DiemetabolischeAzidosemithoher AnionenlückeisteineschwereErkrankung,die dringend behandelt werden muss.
Nach gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Flucloxacillin wird Ihr Arzt Ihre Werte genau überwachen. - gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulanzien): Die wiederholteEinnahmevon Paracetamolübereinen Zeitraumvonlänger als einer Woche verstärkt die Wirkung von Antikoagulanzien, insbesondere Warfarin. Daher sollte die langfristige Anwendung von Paracetamol beiPatienten,diemitAntikoagulanzienbehandeltwerden,nuruntermedizinischerAufsicht erfolgen.DiegelegentlicheEinnahmevon Paracetamol hat keinen signifikanten Einfluss auf die Blutungstendenz.
- ArzneimittelngegenÜbelkeit(MetoclopramidundDomperidon):Diesekönneneine BeschleunigungderAufnahmeunddes Wirkungseintritts von Paracetamol-ratiopharm bewirken. ®
- Arzneimitteln, diezueinerVerlangsamungderMagenentleerungführen:DiesekönnendieAufnahmeunddenWirkungseintritt von Paracetamol verzögern.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie Paracetamol-ratiopharm einnehmen, ®
- wenn Sie chronisch alkoholkrank sind.
- wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom).
- bei vorgeschädigter Niere.
- bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die die Leberfunktion beeinträchtigen.
- beierblichbedingtem MangeldesEnzyms Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase, derzuschwererBlutarmutführenkann,auchFavismus genannt.
- bei hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund eines Zerfalls der roten Blutkörperchen).
- bei einem Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion (z. B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch).
- bei einem Mangel von Flüssigkeit im Körper (Dehydratation), z. B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oder Erbrechen.
- bei chronischer Mangelernährung.
- bei einem Körpergewicht unter 50 kg
- bei höherem Lebensalter.
Die weiteren Warnhinweise entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker
Mögliche Nebenwirkungen
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen).
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Allergische Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion.
Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe. - Bei empfindlichen Personen ist eine Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) ausgelöst worden.
- Fälle von schweren Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akutes generalisiertes pustulöses Exanthem)
- VeränderungendesBlutbildeswieeineverringerteAnzahlvonBlutplättchen (Thrombozytopenie)odereinestarkeVerminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)
- Fälle von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftreten, wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird, in der Regel bei Vorliegen von Risikofaktoren.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach -Verwendbar bis-/-Verw. bis- angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 25 °C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
Pflichttext
Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Brausetabletten
Wirkstoff: Paracetamol
Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen. Fieber.
Warnhinweise: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! enth. Lactose, Sorbitol, Sucrose u. Natrium 416 mg
Apothekenpflichtig
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 12/24.










Reviews
There are no reviews yet.