Vomex A® – die Nr. 1 bei Übelkeit und Erbrechen.
Fertig dosiert und praktisch zum Mitnehmen.
Ideal für unterwegs oder auf Reisen.
Anwendungsgebiete
Bei Übelkeit und Erbrechen.
Aktive Wirkstoffe
10 ml Inhalt (1 Beutel) enth.:
Dimenhydrinat 50 mg
Hilfsstoffe
Propylenglycol (HST) 800 mg ,
Methyl-4-hydroxybenzoat (HST) 5 mg,
Saccharose (HST) 4800 mg,
Saccharin natrium-2-Wasser,
Natrium cyclamat,
Natriumchlorid,
Natrium-Ion (entspr.) , 12.36 mg,
Tutti-Frutti-Aroma (HST),
Amaranth (HST) 0.5 mg,
Wasser, gereinigtes (HST)
Anwendung & Dosierung
1. Erwachsene:
Die übliche Dosis beträgt 50 mg bis 100 mg (1 – 2 Beutel), 3- oder 4-mal täglich eingenommen. Die Tagesgesamtdosis sollte 400 mg Dimenhydrinat nicht überschreiten.
2. Kinder und Jugendliche:
2.1. Kinder unter 6 Jahren:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren empfohlen. Für diese Patienten stehen andere Darreichungsformen für die angemessene und sichere Dosierung zur Verfügung.
2.2. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren ab einem Körpergewicht von 30 kg:
Die übliche Dosis beträgt 50 mg (1 Beutel), 3-mal täglich eingenommen.
Die Tagesgesamtdosis sollte 150 mg Dimenhydrinat nicht überschreiten.
Zur angemessenen und sicheren Dosierung von Patienten mit weniger als 30 kg Körpergewicht stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.
2.3. Jugendliche über 14 Jahre:
Die übliche Dosis beträgt 50 mg bis 100 mg (1 – 2 Beutel), 3- oder 4-mal täglich eingenommen. Die Tagesgesamtdosis sollte 400 mg Dimenhydrinat nicht überschreiten.
Art und Dauer der Anwendung
Die erste Einnahme sollte mindestens 1/2 Stunde vor Reisebeginn erfolgen (vorzugsweise 1 – 2 Stunden zuvor).
Eine weitere Einnahme sollten frühestens 6 Stunden nach der vorherigen Einnahme erfolgen.
Das Arzneimittel sollte nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um jegliche Magenreizung zu minimieren.
Schwangerschaft & Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte dieses Medikament nicht eingenommen werden.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
– Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, anderen Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile
– Bronchialasthma
– Phäochromozytom
– Krampfanfälle (Eklampsie, Epilepsie)
– Überempfindlichkeit gegen Antihistaminika
– Risiko für Engwinkelglaukom
– Risiko für Harnverhalt wegen Harnröhren- Prostatabeschwerden
– Porphyrie
– Herzrhythmusstörungen (z. B. Wolff-Parkinson-White Syndrom).
Wechselwirkungen
Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall verlängern (z. B. Antiarrhythmika Klasse IA oder III, Antibiotika, Malaria-Mittel, Antihistaminika, Neuroleptika) oder zu einer Hypokaliämie führen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Das Arzneimittel sollte bei Patienten (insbesondere bei älteren Personen) mit Krankheitssymptomen, die durch eine Anticholinergika-Therapie verstärkt werden könnten, mit Vorsicht angewendet werden;
z. B. bei:
– erhöhtem Augeninnendruck,
– Pyloro-Duodenale Obstruktion (Gefahr von lähmendem Darmverschluss),
– (eventuelle) Prostata-Hypertrophie,
– Hypertonie,
– Orthostatische Hypotonie,
– Hyperthyreose
– Schwindel
– Sedierung
– schwerer koronarer Herzkrankheit.
Vorsicht ist bei der Verabreichung bei Patienten mit Parkinson (vor allem bei älteren Menschen) geboten.
Das Arzneimittel sollte mit Vorsicht in den folgenden Fällen verwendet werden:
– Bei Patienten mit Leber- und/oder schwerer Niereninsuffizienz wegen der Gefahr einer Akkumulation.
– Bei Hypokaliämie und bei Hypomagnesiämie
– Bei Bradykardie
– Bei angeborenem langen QT-Syndrom oder anderen klinisch signifikanten kardialen Störungen (insbesondere koronare Herzkrankheit, Erregungsleitungsstörungen).
Mögliche Nebenwirkungen
Kinder und Jugendliche:
Es besteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens paradoxer Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern.
Ältere Patienten:
Gelegentlich treten Gleichgewichtsstörungen, Verwirrung, Schwindel, Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen auf, die häufiger bei älteren Menschen beobachtet werden.
Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/10)
– Somnolenz, Kopfschmerzen, Benommenheit
Häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/100)
– Sedierung, Mydriasis
– Tachykardie
– Verstopfte Nase
– Mundtrockenheit
– Muskuläre Schwäche
– Störungen bei der Entleerung der Harnblase
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)
– Erinnerungsvermögen, eingeschränkt Gleichgewichtsstörung, Schwindelgefühl, Aufmerksamkeitsstörungen, Koordinationsstörungen, Verwirrtheitszustand, Halluzination, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Vertigo, Myasthenie
– Intraokulärer Druck erhöht
Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)
– Urtikaria, Ödem, anaphylaktische Reaktionen
– Angst
– Sehschärfe vermindert, Orthostasesyndrom, Unruhe, Agitiertheit, Nervosität, Tremor
– Obstipation
– Erythem, Ekzem, Angioödeme, Purpura, allergische Dermatitis
Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 1/10000)
– Leukopenie, Neutropenie, Thrombozytopenie, Hämolytische Anämie
– Extrapyramidale Erkrankung
Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit
– Versiegen der Milchsekretion
– Herzklopfen
– Gastrointestinale Erkrankungen (z. B. Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Durchfall)
– Hepatische Funktionsstörung (Ikterus, Gelbsucht cholestatisch)
– Photosensibilität
– Verlängerung des QT-Intervalls im EKG
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen.
Reste müssen verworfen werden
Pflichttext
Vomex A® 50 mg Lösung zum Einnehmen im Beutel: Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiet: Vorbeugung und Behandlung vo Reisekrankheit bei Erwachsenen und Kindern ab einem Körpergewicht von 30 kg. Warnhinweise: Enthält Natrium, Amaranth (85%) (E123), Propylenglycol, Sucrose und Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.).











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